Blumen zur optischen Trennung



Blumen zur optischen Trennung

Kräuter und andere Heilmittel für Tiere [4]

Hallo Dagmar, hallo Herby,

danke für eure Antworten.

Ja, die Aktinomykose bzw. Strahlenpilz muß schon vom TA behandelt werden bzw. muß er sich das Schaf am Samstag dann richtig angucken und die Diagnose stellen.
Es kann schon gut sein, daß sie sich da eine Verletzung oder eine Fremdkörper zugezogen hat. Sie steckt ja zu gerne den Kopf überall hinein und hindurch.

Ich kann das Schaf nicht woanders hinstellen, es sind ja nicht meine Schafe und ich kann den Zaun nicht umsetzen. Es gibt auch nicht so buschiges Land für sie.
Mineralstein haben sie, Heu wollten sie jetzt nicht.

Ich denke, daß es ganz bestimmt gut ist, wenn das Immunsystem gestärkt wird.
Sie ist ja eh in einem schlechten Zustand, schon die ganze Zeit und ihre beiden Lämmchen sind sehr klein.
Ich glaube Schafgarbe, Labkraut und Brennnessel sowieso, wachsen hier im Umfeld.
Da werde ich ihr mal jeden Tag etwas von anbieten. Denn auf ihrem Weideland wächst sowas nicht.

Mehr kann ich ja nicht tun und ich muß mich ja in erster Linie um meine eigenen Tiere kümmern.
Denn am Montag muß die kleine HÜndin, die ich schon länger zur Vermittlung ihr habe, ihre zweite Tumorop. durchmachen (wofür ich Schulden machen muß) und mein Hund Jim hat auch seit gestern eine Verletzung.

also, danke für eure tipps, lächel
ich werde sehen was ich für das Schaf machen kann, neben der tierärztlichen Behandlung.

Grüßel Marion

02.07.2008 17:52


Hallo,

das Mutterschaf wurde vor gut einer Woche erlöst. Es bekam auf der anderen Seite im Gesichtsbereich auch eine Beule.
Der ansässige Schäfer hat es danach aufgemacht und der Kieferknochen war aufgetrieben und löchrig wie ein Schwamm, das Bild von Aktinomykose.
Der Schäfer hat dann anhand der Zähne auch gesehen, daß es ein altes Schaf war.
Da haben ihr wohl die Zwillinge die letzte Kraft geraubt und so konnte diese ERkrankung entstehen.
Die ganze kleine Herde ist seitdem das kranke Schaf nicht mehr dabei ist, richtig entspannt, zufrieden und irgenwie fröhlicher.
Auch ihre beidne Kinder haben sie nicht eine Minute gesucht.
So hat wohl das kranke Schaf die ganze Herde belastet, denn in der Natur wäre sie wohl nicht mehr in der Herde gewesen.

Die beiden Lämmchen, die ja extrem klein geblieben sind, lebten mit der Mutter zusammen wie unter einem Nebel. Jetzt sind sie richtig aufgeweckt, aufmerksam.
Ich bringe für die beiden fast täglich Kraftfutter.
Naja, sie werden wohl irgendwann geschlachtet, ich kann es nicht verhindern und leider nicht alle Tiere retten.
Aber bis dahin sollen sie sich wohl fühlen.

Danke nochmal für eure Tipps.

Grüßel Marion

24.07.2008 01:38


Hallo Marion,

ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr du dich für die Tiere und deren Wohlergehen einsetzt. Leider kann man nicht immer helfen und so bin ich jedesmal froh, wenn so ein Tier dann bald erlöst wird und nicht unnötig lange leiden muss.

Liebe Grüße Dagmar

29.07.2008 08:23


Tja, nun sind da noch die beiden Lämmchen von dieser Mutter.
Sie sind einfach nicht gewachsen in der ganzen Zeit und nur so klein , wie meine beiden etwa mit 4 Wochen waren.
Mein Nachbar will sie trotzdem zusammen mit dem anderen Nachwuchs demnächst schlachten lassen.
Aber die beiden sind mir irgendwie ans Herz gewachsen, weil ich mich so um sie bemüht habe.
Ich habe schon überlegt ob ich wenigstens das Mädchen "Maja" zu meinen dazu nehmen, aber ich glaube es wird zu viel für mich.
Ich weiß auch nicht wie meine beiden das empfinden würden.

Und das Böckchen könnte ich schon gar nicht nehmen, das würde mein "Pinocchio" wohl gar nicht gut finden und womöglich käme es zu Kämpfen und da wäre der Mini-Martin total unterlegen und es wäre gefährlich für in. Und für eine Kastration von Martin hätte ich kein Geld, Pinocchio ist ja kastriert.

Ob ihr vielleicht jemand wisst, der so zwei kleine zurückgebliebene Schäfchen nehmen würde ?
In zwei Wochen sollen sie geschlachtet werden und ich bin schon überall am rumfragen ob es für die beiden nicht doch ein dauerhaftes, liebevolles zu Hause gibt.
Sie sind auch relativ zahm, ich kann sie streicheln und sie gucken mich immer so an....verdammter Mist, aber ich kann doch nicht alle retten.
Wenn euch was einfällt, gebt mir bitte Bescheid.
Sie leben hier in der Prignitz, Land Brandenburg in der Nähe von 19348 Perleberg.
Mein Nachbar wäre einverstanden und möchte auch kaum etwas für sie haben.

Grüßel Marion

06.10.2008 00:39


Hallo Marion,

verdammter Mist, aber ich kann doch nicht alle retten.

Mit diesem Satz hast du eigentlich das Wesentliche schon gesagt...Man kann nicht alle retten und hin und wieder muss man sich leider auch der Frage objektiv stellen, ob es auch bei allen einen Sinn macht, sie zu retten.

Ich kenne niemanden, der es sich leisten kann, zwei zurückgebliebene Lämmer "nur so zum Spaß" zu halten.
Tut mir leid.... traurig

Liebe Grüße Dagmar

07.10.2008 14:59


Hallo ihr,

es gibt ein sehr gutes Buch zum Thema Kräuter für Tiere:

Heilpflanzenkunde für Tierärzte
Autoren: J. Reichling, R. Gachnian-Mirtscheva, M. Frater-Schröder, R. Saller, A. Di Carlo, W.Widmaier

Inzwischen ist die 2. verbesserte und erweiterte Auflage erschienen:
Heilpflanzenkunde für die Veterinärpraxis

Lotti hat auf ihren Bücherseiten zu beiden Ausgaben Rezensionen geschreiben.

KLICK HIER zu den Bücherrezensionen von Lotti

Liebe Grüße Dagmar

23.03.2009 19:45


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